Aktuelles

Aktuelles zum geplanten Bergwerk in der Altertheimer Mulde

Erhalten Sie einen umfassenden Überblick über alle Hintergründe, Details und Entwicklungen rund um das geplante Bergwerk.

Wichtiger Schritt im Genehmigungsverfahren: Landesplanerische Beurteilung der Regierung von Unterfranken veröffentlicht

Die Regierung von Unterfranken hat eine positive landesplanerische Beurteilung für das geplante Bergwerk in der Altertheimer Mulde abgegeben. Diese zeigt, dass die sichere und verantwortungsvolle Gipsgewinnung raumverträglich in der Region machbar ist.

Die Regierung hat das Vorhaben auf Grundlage eines umfassenden Rahmenbetriebsplans und mehr als 20 Fachgutachten intensiv geprüft: In einem umfangreichen und transparenten Verfahren konnten Behörden, Träger öffentlicher Belange sowie Bürgerinnen und Bürger Stellungnahmen und Einwendungen einreichen, die in die Bewertung eingeflossen sind.

Die Regierung von Unterfranken hat die Beurteilung an strenge Maßgaben geknüpft, die den sicheren und verantwortungsvollen Betrieb zusätzlich gewährleisten.

Wichtig ist: Die landesplanerische Beurteilung ist noch keine Genehmigung. Die endgültige Entscheidung über das Vorhaben trifft das Bergamt Nordbayern.

Warum gibt es diese Prüfung?

Große Infrastrukturvorhaben oder Vorhaben mit Auswirkungen über eine einzelne Gemeinde hinaus – z. B. Straßen, Stromleitungen, Windparks oder auch Bergwerke – werden zunächst auf ihre Raumverträglichkeit geprüft. Dabei geht es um die Frage, ob sich ein Vorhaben grundsätzlich in den betroffenen Raum einfügt und mit unterschiedlichen öffentlichen Belangen vereinbar ist.

Bei der Prüfung werden unter anderem Auswirkungen auf Natur und Landschaft, Trinkwasser, Verkehr, Wirtschaft sowie weitere für die Öffentlichkeit relevante Aspekte betrachtet. Ziel ist es, mögliche Konflikte frühzeitig zu erkennen und Lösungen für das weitere Verfahren aufzuzeigen.

Die Maßgaben auf einen Blick

Maßgaben beschreiben Anforderungen, die im weiteren Genehmigungsverfahren zu berücksichtigen sind. Für das geplante Bergwerk in der Altertheimer Mulde wurden 50 Maßgaben in folgenden Bereichen definiert:

  • Schutz von Grund- und Trinkwasser durch ein umfassendes Monitoring
  • Regelmäßige Überprüfung der geologischen Verhältnisse
  • Anpassung oder Einstellung des Betriebs bei unerwarteten Entwicklungen
  • Maßnahmen zur Begrenzung von Lärm, Staub und Verkehr
  • Naturschutz-, Ausgleichs- und Rückbaumaßnahmen


Viele der geforderten Vorkehrungen sind bereits Teil unseres geplanten Betriebs- und Sicherheitskonzepts.

Landesplanerische Beurteilung auf der Seite der Regierung von Unterfranken

 

Update: Interview mit Marco Pabstmann

Mai 2026 – Luisa Kaemmer spricht mit unserem Technischen Direktor Marco Pabstmann über die Altertheimer Mulde. Im Mittelpunkt des Interviews stehen der aktuelle Stand des Vorhabens, der Trinkwasserschutz sowie die Bedeutung der Altertheimer Mulde für Knauf und die Chancen für die Region.

Pizza-Stammtisch mit Knauf

Wir laden herzlich zu unserem ersten Pizza-Stammtisch ein. 

Ob Sie konkrete Fragen an unser Team haben, Ihre Gedanken zum geplanten Bergwerk teilen möchten oder einfach so neugierig sind – kommen Sie gerne vorbei. Wir wollen an einem Tisch sitzen und uns unterhalten. 

Für Pizza und Getränke ist gesorgt. 

Wir freuen uns auf viele gute Gespräche!

Warum Recycling Gips Naturgips nicht ersetzen kann

Der Abbau von Naturgips, das Gips-Recycling und die Nutzung von Haldengips, zum Beispiel aus der Düngemittelherstellung, sind drei wichtige heimische Rohstoffquellen für die Produktion von Gipsprodukten in Deutschland. Knauf setzt besonders auf Naturgips und Recycling-Gips, denn beide sind unerlässlich für erschwingliches Bauen und sichern regionale Wertschöpfung und Arbeitsplätze.

Recycling-Gips ist ein wichtiger Bestandteil unserer Rohstoffversorgung. Knauf investiert in das Thema Gipsrecycling. Wir bauen die größte Recyclinganlage dieser Art in Neuhof an der Zenn, im Herzen der Region. Aber es ist klar: Recycling-Gips stellt nur eine ergänzende Rohstoffquelle dar – neben Naturgips. Recyclinggips allein kann die Gipslücke nicht schließen, die durch den Wegfall des sogenannten REA-Gips aus der Kohleverstromung entsteht.

Der entscheidende Punkt ist die Mengenverfügbarkeit
Der jährliche Rohstoffbedarf der gipsverarbeitenden Industrie in Deutschland liegt heute bei rund 9 bis 10 Millionen Tonnen und wird auch langfristig auf diesem hohen Niveau bleiben. Treiber sind unter anderem der Wohnungsbau, energetische Sanierungen sowie der Ausbau und Erhalt der Infrastruktur.

Demgegenüber stehen in Deutschland weniger als 600.000 Tonnen Gipsabfälle pro Jahr aus Abbrüchen und Sanierungen. Nur etwa die Hälfte davon ist technisch überhaupt für ein hochwertiges Recycling geeignet. Selbst bei maximaler Ausschöpfung kann Recycling-Gips daher nur einen sehr kleinen Teil des Gesamtbedarfs decken.

Hinzu kommt: Die Menge an REA-Gips sinkt sogar schneller ab als erwartet. Die Folge: Die Gipslücke wächst noch schneller. In einzelnen Regionen zeigen sich bereits heute Engpässe in der Rohstoffversorgung.

Auch die Nutzung von Haldengips, wie er in der Düngemittelproduktion anfällt, ist nicht für alle Anwendungen geeignet. Knauf verwendet zum Beispiel Haldengips zur Produktion von hochwertigen Putzen, aber nicht für Gipsplatten, wie sie Iphofen produziert werden.

Fazit:
Die Nutzung von Haldengips für Gipsputze und das Recycling von Gipsabfällen für die Plattenproduktion stellen unterschiedliche, unabhängige Prozesse dar. Beide können Naturgips nicht ersetzen, sondern angesichts der Gipslücke nur sinnvoll ergänzen. Der Abbau von Naturgips bleibt unverzichtbar, denn Gips ist ein nicht ersetzbarer mineralischer Rohstoff. Rund 75 % des Bauwesens sind von mineralischen Rohstoffen abhängig. Gipsprodukte – insbesondere Gipsplatten – sind zentrale Baustoffe für moderne, klimafreundliche Trocken- und Leichtbauweisen. Sie ermöglichen ressourceneffizientes und erschwingliches Bauen.

PS:
Wo Knauf Naturgips abbaut, achten wir auch darauf, die Auswirkungen im Hinblick auf die Bio-Diversität zu minimieren. Entweder durch den Abbau unter Tage wie geplant in Altertheim, bei dem der meiste Betrieb unter der Erde stattfindet. Oder bei Gips-Steinbrüchen, wo wir schon während des Abbaus Flächen schaffen, die Heimat für viele Arten sein können, und nach dem Abbau wertvolle Lebensräume entstehen, wie Experten in der Reportage von Welt der Wunder betonen. Darüber hinaus ist Knauf Gründungsmitglied im Bündnis für Biodiversität Mainfranken. Das erste regionale Netzwerk dieser Art in Bayern soll Biodiversität stärker im unternehmerischen Handeln verankern und den Austausch sowie konkrete Maßnahmen vor Ort fördern.

Unser WhatsApp-Kanal zum geplanten Bergwerk Altertheimer Mulde

Sie möchten keine Neuigkeiten rund um die Altertheimer Mulde verpassen?

Über unseren WhatsApp-Kanal informieren wir regelmäßig über aktuelle Entwicklungen und Termine und geben Einblicke rund um das geplante Bergwerk. Jetzt über diesen Link abonnieren und auf dem Laufenden bleiben. 

Weshalb geophysikalische Untersuchungen keinen Mehrwert für die Altertheimer Mulde bieten

Die Main-Post hat über Kritik an den hydrogeologischen Untersuchungen zum geplanten Bergwerk berichtet. Knauf widerspricht den Vorwürfen aus anonymer Quelle klar: Der Boden in der Altertheimer Mulde wurde so umfassend untersucht wie kaum ein anderer Untergrund in Bayern, das DMT-Gutachten entspricht dem Stand von Wissenschaft und Technik. Geophysikalische Untersuchungen von der Oberfläche hätten keinen relevanten zusätzlichen Erkenntnisgewinn gebracht. Auch das Wasserwirtschaftsamt Aschaffenburg bestätigt, dass eine flächendeckend exaktere Kenntnis des Untergrunds wäre „auch mit einem höheren Untersuchungsaufwand […] nicht zu erreichen“. Um dies zu erklären, haben wir ausführlich auf die Fragen der Main-Post geantwortet.

Mit dem folgenden Statement haben wir die an uns gestellten Fragen der Main-Post umfassend und transparent beantwortet.

Zunächst eine Einordnung der Untersuchungsmethoden: In den vergangenen Jahren wurde das Gebiet der Altertheimer Mulde so umfassend untersucht wie kaum ein anderer Untergrund in Bayern. Allein in den Jahren 2021 bis 2023 wurden 19 Bohrungen mit einer Gesamtlänge von rund 2.000 Metern durchgeführt, begleitet von mehreren hundert hydraulischen Tests, Laboranalysen und Messungen. Insgesamt wurden 94 tiefe Erkundungsbohrungen in der Altertheimer Mulde abgeteuft. Auf dieser Grundlage konnten die geologischen und hydrogeologischen Verhältnisse detailliert erfasst und bewertet werden.

Geophysikalische Untersuchungen von der Tagesoberfläche – etwa seismische oder geoelektrische Messungen – hätten darüber hinaus keinen relevanten zusätzlichen Erkenntnisgewinn gebracht. Solche Verfahren liefern zwar oberflächennahe Strukturinformationen, erlauben aber keine präzisen Aussagen über die Strukturen und Mächtigkeit tief liegender Gesteinsschichten. Für eine belastbare Bewertung der geologischen und hydrogeologischen Situation sind Bohrungen und hydraulische Tests die aussagekräftigen und wissenschaftlich fundierten Methoden.

Für den weiteren Hintergrund: Die Festlegung des Untersuchungsrahmens für das hydrogeologische Gutachten erfolgte im Herbst 2020 in einem offenen und transparenten Prozess unter Beteiligung aller relevanten Fachbehörden, Organisationen und Gutachter. Ausgangspunkt war eine gemeinsame Startveranstaltung im Oktober 2020, an der Vertreter der Regierung von Unterfranken, des Bergamts Nordbayern, des Wasserwirtschaftsamts Aschaffenburg, des Bayerischen Landesamts für Umwelt, der Trinkwasserversorgung Würzburg GmbH (TWV) mit ihrem Gutachterbüro Genesis, der Wasserversorger für Waldbrunn und Altertheim und der DMT GmbH & Co. KG sowie von Knauf teilnahmen. In diesem Rahmen brachten alle Beteiligten ihre Erwartungen an ein umfassendes Untersuchungsprogramm ein.

In den anschließenden Wochen wurden die Bohr- und Testprogramme im Detail abgestimmt, darunter die Auswahl der Bohrpunkte, Bohrteufen, Verfahren, Testabschnitte und Messmethoden. Das Untersuchungsprogramm wurde im Verlauf der Arbeiten bis Frühjahr 2023 regelmäßig überprüft, erweitert und an neue Erkenntnisse angepasst – stets in Abstimmung mit den beteiligten Behörden und Gutachtern. Bohrlochgeophysik kam dabei als Methode zum Einsatz. Flächendeckende geophysikalische Untersuchungen von der Tagesoberfläche aus wurden allerdings von keinem der anwesenden geowissenschaftlichen Fachstellen als notwendig oder zielführend erachtet. Geophysikalische Untersuchungen von der Oberfläche sollten gemäß einvernehmlicher Absprache aller Beteiligten nur dann erfolgen, wenn sich im Verlauf der Bohrarbeiten die Anwendung dieser Methode als erforderlich und zielführend gezeigt hätte – das war allerdings nicht der Fall. Dementsprechend wäre der zusätzliche Erkenntnisgewinn durch übertägige geophysikalische Untersuchungen nur sehr gering und nicht ausschlaggebend für das Vorhaben. Anders gesagt: Es ist nahezu ausgeschlossen, dass durch zusätzliche übertägige geophysikalische Untersuchungen weitere, für die Sicherheit des Bergwerks und des Trinkwassers relevante Erkenntnisse gewonnen werden können. Das gewählte Vorgehen entspricht dem Stand von Wissenschaft und Technik für eine fundierte, belastbare Erkundung des Untergrunds.

Absolute Gewissheit ist in diesem Kontext naturgemäß nicht erreichbar. Dafür müsste man die gesamte Oberfläche abtragen. Entscheidend ist eine sinnvolle Vorerkundung in Verbindung mit einem vorausschauenden Sicherheitskonzept, mit dem wir etwaige Risiken kontrollieren. Deshalb haben wir, in enger Abstimmung mit den Behörden, von Anfang an zusätzliche Beweissicherungs- und Maßnahmenkonzepte erarbeitet sowie ein engmaschiges Monitoringsystem vorgesehen. Sollten wir im Untergrund auf etwas Untererwartetes stoßen, können wir unmittelbar und effektiv reagieren. Dieser Dreiklang – Gutachten, Monitoring, Maßnahmenplan – ist entsprechend Teil der Antragsunterlagen und Gegenstand einer Genehmigung.

Darüber hinaus hat das Wasserwirtschaftsamt Aschaffenburg, welches selbst ausgewiesene geophysikalische Expertise im Haus hat, das unabhängige hydrogeologische Gutachten der DMT GmbH & Co. KG geprüft und bewertet und kommt zu dem Schluss, dass das Gutachten der DMT auf nachvollziehbar begründeten und belastbaren Methoden beruht und zusätzliche Untersuchungen keinen weiteren Erkenntnisgewinn bringen würden. Zitat aus dem Ergebnisbericht des WWA zu seiner fachlichen Prüfung vom 09.10.2024: „Es wurden zahlreiche Durchlässigkeitsbeiwerte durch in-situ und Laborversuche ermittelt, sodass insgesamt eine gute Vorstellung über die Untergrundverhältnisse vorliegt. Mit dem vorliegenden Untersuchungsprogramm wurden sowohl Randbereiche als auch zentrale Bereiche des geplanten Bergwerks abgedeckt. Eine flächendeckende exaktere Kenntnis der Untergrundbeschaffenheit ist auch mit einem höheren Untersuchungsaufwand im Vorfeld des Abbaus absehbar nicht zu erreichen.“

Die von DMT durchgeführten Untersuchungen und die vorliegenden Unterlagen beruhen auf belastbaren Erkenntnissen und erfüllen den Stand von Wissenschaft und Technik. Vor diesem Hintergrund sehen wir keine Veranlassung für weitere Bohrungen oder flächendeckende geophysikalische Untersuchungen von über Tage. Nach Erschließung des Gipsvorkommens würden wir geophysikalische Verfahren indes sehr wohl anwenden. Denn unter Tage, vor der „weißen Wand“, versprechen sie aussagekräftige Erkenntnisse, die wir dann selbstverständlich auch berücksichtigen werden.

Zudem möchten wir klarstellen, dass wir mit der DMT keine Vereinbarung zum Monitoring getroffen haben. Solche Aufträge werden üblicherweise an regionale Fachfirmen vergeben.

Grundsätzlich gilt, dass Knauf für potenzielle Schäden haftet – das ist im Bergrecht klar geregelt. Allein deshalb liegt es in unserem ureigenen Interesse, das Bergwerk sicher und verantwortungsvoll zu bauen und zu betreiben. Hätten wir daran Zweifel, würden wir die erheblichen Investitionen in die Rohstoffgewinnung in der Region für die Region nicht leisten.

Vielen Dank und freundliche Grüße

Altertheimer Mulde vs. Hüttenheim: Wie vergleichbar sind das bestehende und das geplante Bergwerk bei Würzburg?

Jüngst haben wir darüber informiert, dass unser Bergwerk in Hüttenheim in Randbereichen stabilisiert wird – durch eine sogenannte Verfüllung. Dafür nutzen wir unbedenkliche Materialien, weit überwiegend auf Gips-, Kalk- oder Zementbasis. Ziel ist es, die Standsicherheit zu erhöhen, sodass die Decke des Bergwerks stabil bleibt und es nicht zu Tagesbrüchen kommt. Diese Maßnahme wurde gemeinsam mit dem Bergamt Nordbayern und dem Wasserwirtschaftsamt Aschaffenburg entwickelt und im Dezember 2024 genehmigt.

In Hüttenheim bauen wir seit über 60 Jahren Anhydrit ab – also wasserfreies Gipsgestein. Damals war es üblich, in deutlich geringerer Tiefe Rohstoffe zu gewinnen, teilweise nur 20 bis 35 Meter unter der Oberfläche.

Heute sind Genehmigungsverfahren umfangreicher, Anforderungen an die Standsicherheit deutlich strenger, geologische Erkundungen präziser und die technische Überwachung während und nach dem Betrieb engmaschiger. Mittlerweile bauen wir in Hüttenheim in 130 bis 150 Metern Tiefe ab. Diese Bereiche sind nachweislich stabil und benötigen keine Verfüllung oder andere Stabilisierungsmaßnahmen.

Wie in Hüttenheim wollen wir auch in Altertheim das Kammer-Pfeiler-Verfahren anwenden. Dabei bleibt rund die Hälfte des Gesteins als Pfeiler stehen, die den Berg sicher tragen. Die Pfeiler im Bergwerk Altertheimer Mulde werden rund 21 Meter breit und ebenso lang sein – und damit weitaus massiver als in Hüttenheim. Zudem wird der geplante Abbau in der Altertheimer Mulde in 70 bis 130 Metern Tiefe passieren.

Klar ist aber auch: Der Betrieb in beiden Bergwerken ist sicher. Das existierende und das geplante Bergwerk unterscheiden sich dennoch – nicht nur weil wir in der Altertheimer Mulde Gips gewinnen werden, statt Anhydrit wie in Hüttenheim, sondern auch was die Tiefe des Bergwerks und den Umfang der vorausgegangenen Analysen und Begutachtungen angeht.

Weitere Untersuchungen bestätigen: Gipsabbau ist in der Altertheimer Mulde sicher möglich

Weitere Untersuchungen bestätigen, dass das Bergwerk sicher und ohne wesentliche Beeinträchtigungen der Anwohnerinnen und Anwohner betrieben werden kann. Zur Gewinnung des Gipses notwendige untertägige Abbaumaßnahmen sind demnach mit dem Trinkwasserschutz vereinbar. Darüber hinaus zeigen die Untersuchungen, dass die vorgesehenen Transportwege für den mit dem Bergwerk verbundenen Verkehr gut geeignet sind. Die auf der Route zwischen Altertheim und Iphofen liegenden Straßen sind ausreichend leistungsfähig und gut befahrbar.

Die Pressemitteilung in voller Länge finden Sie → hier.

Erneute Auslegung der Planungsunterlagen
am 20. September 2025

Das Bergamt Nordbayern hat angekündigt, die Antragsunterlagen zum geplanten Gips-Bergwerk in der Altertheimer Mulde erneut auszulegen. Diese erneute Auslegung soll am 20. September 2025 beginnen.


Knauf respektiert diese Entscheidung. Denn nur ein gründliches, rechtskonformes und transparentes Verfahren schafft die Grundlage für eine tragfähige Entscheidung.
Für die erneute Auslegung haben unabhängige Gutachter die Antragsunterlagen hinsichtlich der zukünftigen Verkehrssituation und der Sprengarbeiten aktualisiert. Damit gehen wir aktiv und transparent auf Einwände aus der ersten Auslegungsphase ein.


Es geht darum, zu belegen, dass die geplanten Sprengungen unter Tage sicher und umweltschonend durchführbar sind. Zudem haben wir die dem Verkehrsgutachten zugrundeliegende Datenbasis aktualisiert und erweitert.

Bürgerdialog in Altertheim im Mai

Um den kontinuierlichen Dialog zu pflegen, lud Knauf am 21. Mai 2025 zum Bürgerdialog in Altertheim ein. Nach einer kurzen Einführung standen an fünf Stationen Gutachter und Knauf-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter bereit, um Fragen zu den Themen Hydrogeologie, Verkehr, Lärm und Luft, Sprengtechnik und Umwelt-/Artenschutz zu beantworten.

Wir haben uns sehr gefreut, viele Bürgerinnen und Bürger an diesem Abend begrüßen zu dürfen und den Austausch sehr geschätzt. Als lange in der Region verankertes Familienunternehmen ist es uns wichtig, immer ansprechbar zu sein.

Die Präsentation zum Bürgerdialog → hier abgerufen werden. 

Offener Brief von Jörg Kampmeyer: „Wir wollen dieses Bergwerk für die Region und mit der Region betreiben“

Die Debatte um das geplante untertägige Gips-Bergwerk in der Altertheimer Mulde wird intensiv und öffentlichkeitswirksam geführt. Es sind Emotionen im Spiel. Das ist verständlich. Schließlich geht es um die Frage, ob damit die Trinkwasserversorgung Würzburgs gefährdet sein könnte – eine Frage, der wir uns bei Knauf o¬ffen und transparent stellen und die wir sehr ernst nehmen. Auf die wir aber klar und fundiert mit „Nein“ antworten können.

Den Brief in voller Länge finden Sie → hier .

April 2025:
Bürgersprechstunden im Rathaus Altertheim

An drei Nachmittagen – am 3., 10. und 24. April 2025 – bot Knauf im Rathaus Altertheim Bürgersprechstunden rund um das geplante Gipsbergwerk an.

Zwei Bergbauingenieure aus unserem Team standen allen Interessierten Rede und Antwort. Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen, Anregungen einzubringen und direkt ins Gespräch zu kommen.

Wir bedanken uns bei allen Gästen für den konstruktiven Austausch.

Weitere Infos .

Folgen Sie uns auf Social Media:

Bleiben Sie über unsere Aktivitäten und Neuigkeiten rund um unser geplantes Bergwerk in der Altertheimer Mulde auf dem Laufenden. Klicken Sie auf unsere Kanäle, um mehr zu erfahren: